Herzlich willkommen!

Mein Name ist Hubert Knicker.

Zu meiner Person

Mein Leben

Siehe auch mein Buch "Danke an den Rest Deines Lebens". Zu bestellen unter der ISBN: 978-3-943569-05-6 für 9,99 Euro.

http://www.mt.de/lokales/minden/20157751_Spenderherz-Rueckschau-auf-die-Dramatik-vor-Beginn-des-zweiten-Lebens.html

 

Über mich

Mein Name lautet Hubert Knicker und bin 2010 herztransplantiert worden.

Als Krankenpfleger war ich gesundheitlich nie eingeschränkt. Aus heiterem Himmel erkrankte ich jedoch Anfang Dezember 1995 an einer schweren Herzmuskelentzündung, einer dilatativen Kardiomyopathie.

Als ich notfallmäßig in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, gaben die Ärzte meiner Ehefrau kaum Hoffnung, dass ich aus dem Krankenhaus wieder entlassen werden würde. Die behandelnden Ärzte gaben mir kaum Hoffnung, noch lange zu leben. Meine Lebenserwartung war also gering. Nur ein Spenderherz konnte mich noch retten. 

Eine simple verschleppte Virusinfektion hatte meinen Herzmuskel dermaßen geschädigt, dass ich 1996 berentet werden musste. Nach wochenlanger medikamentöser Behandlung wurde ich erfreulicherweise aus dem Krankenhaus entlassen. In meinem weiteren  Lebensabschnitt ging ich nun, bedingt durch starke herzunterstützendMedikamente, durch viele Höhen und Tiefen.

2003 erhielt ich wegen Herzkammerflimmern im Herzzentrum einen implantierbaren Defibrillator. Wenn mein Herz zu schlagen aufhörte kam der Defi zum Einsatz, in dem er es durch elektrische Impulse wieder in den richtigen Rhythmus versetzte. Auch diese schwierige Phase meisterten meine Frau und ich.

Man muss kämpfen

2008 betrug meine Herzleistung nur noch 15%. Eine Herztransplantation hätte ich aufgrund meines Gesundheitszustandes nicht überlebt. Es gab nur zwei Alternativen: Sterben oder die Implantation eines Kunstherzsystem. Mir war alles egal, ich wollte nur eine gesundheitliche Linderung haben. Man entschied sich von ärztlicher Seite her, mir ein Kunstherz zur Überbrückung zu implantieren bis ein Spenderorgan für mich gefunden worden wäre. Die Kunstherzoperation überstand ich gut.

Mit meinem Kunstherzsystem durfte ich nun zwei schöne aber harte Jahre verbringen. Für meine Familie und mich eine geschenkte Zeit. Durch einen mechanischen Defekt an meinem System musste ich notfallmäßig im Mai 2010 erneut  in das Herzzentrum eingeliefert werden. Die Wartezeit auf ein Spenderherz begann.

Es war eine harte Zeit. Dieses unbeständige Warten! Schaffe ich eine Transplantation?
Ist überhaupt ein Spenderherz für mich vorhanden?
Das waren immer wieder die ängstlichen Fragen, die ich mir stellen musste.

Schließlich kam dann im Juli 2010 der erlösende Anruf, dass ein passendes Spenderherz für mich vorhanden sei. Ich bekam das Herz eines Menschen, der sich bereits zu Lebzeiten dafür entschieden hatte, Organspender zu werden. Mit diesem Akt der Nächstenliebe rettete er mir das Leben.

Als glücklicher und neugeborener Mensch verließ ich Mitte September 2010 das Herzzentrum.

Mit neuer Energie zu neuen Taten

Schon während meiner schwierigen Zeit haben meine Ehefrau und ich uns dafür entschieden, uns nach meiner erfolgreichen Herztransplantation für mehr Aufklärung in der Öffentlichkeit zum Thema Organspende einzusetzen. Unabhängig von jeglichen Institutionen tun wir das nun.

Ich möchte allen Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit geben,sich über Organspende zu informieren, und lade Sie ganz herzlich zum Durchstöbern meiner Homepage ein.

Allen Wartepatienten möchte ich Mut machen, denn wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Ich weiß jedenfalls, dass mein Spender, den ich niemals gekannt habe, in meinem Herzen niemals vergessen wird. Immer am 24.07. ist er mir ganz besonders nah.

DANKE FÜR DEN REST DEINES LEBENS.

* Stand Januar  2016

 

 


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